CGBCE

17. Ordentlicher Gewerkschaftstag der CGBCE

Gemeinsam stark in bewegten Zeiten

17. Ordentlicher Gewerkschaftstag der CGBCE setzt Zeichen des Zusammenhalts

Der 17. ordentliche Gewerkschaftstag der CGBCE am 17.01.2026 in Kirkel war weit mehr als eine formale Zusammenkunft. Er wurde zu einem kraftvollen Zeichen von Zusammenhalt, Verantwortung und Zuversicht in einer Zeit, in der viele Beschäftigte mit Unsicherheit, tiefgreifendem Strukturwandel und einem wachsenden Druck auf Industriearbeitsplätze konfrontiert sind. Delegierte aus dem gesamten Bundesgebiet kamen zusammen, um gemeinsam Bilanz zu ziehen, richtungsweisende Entscheidungen zu treffen und den Kurs für die kommenden Jahre festzulegen.

Eröffnet wurde der Gewerkschaftstag von Klaus Bauer, stellvertretender Bundesvorsitzender der CGBCE. In seiner Ansprache machte er eindrücklich deutlich, wie unverzichtbar der Einsatz der Gewerkschaft gerade in der aktuellen Situation ist – dann, wenn Industriearbeitsplätze wegfallen, politische Weichen falsch gestellt werden und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eine starke und verlässliche Stimme benötigen.

Als Tagungspräsident führte Thorsten S. Verlohner die Delegierten souverän, ruhig und mit großer Übersicht durch die Veranstaltung. Mit seiner Erfahrung schuf er den Rahmen für offene, sachliche und zugleich engagierte Debatten und trug damit maßgeblich zu einer lebendigen und konstruktiven Gewerkschaftsdemokratie bei.

Klare und engagierte Grußworte der Gäste unterstrichen die gemeinsame Verantwortung. Henning Röders, Bundesvorsitzender des Christlichen Gewerkschaftsbundes, Christian Hertzog, Generalsekretär des CGB, und Sebastian Scheder, Bundesvorsitzender der Christlichen Gewerkschaft Metall, griffen die Themen auf, die viele Beschäftigte täglich bewegen. Sie sprachen über die zunehmende Deindustrialisierung Deutschlands, eine von Unsicherheiten geprägte weltpolitische Lage und die zentrale Frage, wie Arbeitsplätze, Mitbestimmung und soziale Sicherheit dauerhaft gesichert werden können. Gleichzeitig vermittelten alle Redner Mut und Zuversicht und betonten die enge, verlässliche und solidarische Zusammenarbeit der Christlichen Gewerkschaften als starke Grundlage für die Zukunft.

Mit dem Geschäftsbericht gab Tatjana Roeder, Bundesgeschäftsführerin der CGBCE, einen umfassenden und eindrucksvollen Überblick über die Arbeit der vergangenen Jahre. Deutlich wurde dabei, wie viel Engagement, Fachwissen und persönlicher Einsatz Tag für Tag in die gewerkschaftliche Arbeit einfließen – oft im Hintergrund, aber stets im direkten Interesse der Mitglieder.

Einen zentralen Punkt des Gewerkschaftstags bildeten die Wahlen des Bundesvorstandes. In großer Verantwortung für die zukünftige Ausrichtung der CGBCE wählten die Delegierten René Dietz zum neuen Bundesvorsitzenden. Klaus Bauer übernimmt künftig das Amt des ersten stellvertretenden Bundesvorsitzenden, Thomas Kern wurde zum zweiten stellvertretenden Bundesvorsitzenden gewählt. Damit verbindet das neue Vorstandsteam frische Impulse mit wertvoller Erfahrung und sendet ein klares Signal für Kontinuität und Erneuerung.

Im weiteren Verlauf standen Anträge aus den Betriebsgruppen und Landesverbänden im Mittelpunkt der Beratungen. Sie spiegelten unmittelbar die betriebliche Realität der Mitglieder wider. Nach intensiven, sachlichen und konstruktiven Diskussionen wurden die Anträge beschlossen und bilden nun eine wichtige Grundlage für die zukünftige Arbeit der CGBCE.

Ein besonders bewegender Moment war die Entscheidung über den letzten Antrag des Gewerkschaftstags: Der ehemalige Bundesvorsitzende Werner Benedix wurde einstimmig zum Ehrenvorsitzenden der CGBCE ernannt. Mit langanhaltendem Applaus würdigten die Delegierten sein jahrzehntelanges Engagement, seinen unermüdlichen Einsatz und seine tiefe Verbundenheit mit der Gewerkschaft und ihren Mitgliedern.

Im weiteren Verlauf standen Anträge aus den Betriebsgruppen und Landesverbänden im Mittelpunkt der Beratungen. Sie spiegelten unmittelbar die betriebliche Realität der Mitglieder wider. Nach intensiven, sachlichen und konstruktiven Diskussionen wurden die Anträge beschlossen und bilden nun eine wichtige Grundlage für die zukünftige Arbeit der CGBCE.

Ein besonders bewegender Moment war die Entscheidung über den letzten Antrag des Gewerkschaftstags: Der ehemalige Bundesvorsitzende Werner Benedix wurde einstimmig zum Ehrenvorsitzenden der CGBCE ernannt. Mit langanhaltendem Applaus würdigten die Delegierten sein jahrzehntelanges Engagement, seinen unermüdlichen Einsatz und seine tiefe Verbundenheit mit der Gewerkschaft und ihren Mitgliedern.

K. Bauer, R. Dietz, T. Kern

Im weiteren Verlauf standen Anträge aus den Betriebsgruppen und Landesverbänden im Mittelpunkt der Beratungen. Sie spiegelten unmittelbar die betriebliche Realität der Mitglieder wider. Nach intensiven, sachlichen und konstruktiven Diskussionen wurden die Anträge beschlossen und bilden nun eine wichtige Grundlage für die zukünftige Arbeit der CGBCE.

Ein besonders bewegender Moment war die Entscheidung über den letzten Antrag des Gewerkschaftstags: Der ehemalige Bundesvorsitzende Werner Benedix wurde einstimmig zum Ehrenvorsitzenden der CGBCE ernannt. Mit langanhaltendem Applaus würdigten die Delegierten sein jahrzehntelanges Engagement, seinen unermüdlichen Einsatz und seine tiefe Verbundenheit mit der Gewerkschaft und ihren Mitgliedern.

René Dietz

Das Schlusswort sprach der neue Bundesvorsitzende René Dietz. Er dankte allen Organisatoren, Delegierten und Gästen für die vertrauensvolle Atmosphäre, die zahlreichen guten Gespräche und die offene Diskussionskultur. Besonders hob er die Bedeutung des persönlichen Austauschs und des gemeinsamen Ringens um die besten Lösungen für die Mitglieder hervor. Mit Blick auf die kommenden Aufgaben zeigte er sich motiviert und voller Tatkraft. Gemeinsam mit dem neuen Vorstandsteam will er die Herausforderungen entschlossen angehen – im Interesse der Beschäftigten, der Industriearbeitsplätze und einer starken, handlungsfähigen CGBCE.

Der 17. ordentliche Gewerkschaftstag hat eindrucksvoll gezeigt: Die CGBCE lebt vom Engagement ihrer Mitglieder – und sie ist bereit, die Zukunft aktiv und solidarisch zu gestalten.

 

Ein Teil des neues Vorstandsteams v.l. M. Platz, R. Böhm, U. Jung, T. Roeder, K. Bauer, R. Dietz, S. Oppong, T. Verlohner und T. Kern.

CGBCE

Ehrenvorsitz für Werner Benedix

Werner Benedix

Eine prägende Persönlichkeit der CGBCE

Mit der Ernennung von Werner Benedix zum Ehrenvorsitzenden der Christlichen Gewerkschaft Bergbau Chemie und Energie würdigt die Gewerkschaft ein außergewöhnliches gewerkschaftliches Lebenswerk. Über zwei Jahrzehnte prägte er die Arbeit des Bundesvorstandes maßgeblich – davon knapp 16 Jahre als Bundesvorsitzender. Sein Name ist untrennbar mit Kontinuität, Verlässlichkeit und einer klaren Haltung im Interesse der Beschäftigten verbunden.

Langjähriges Engagement im Bundesvorstand

Mehr als 20 Jahre wirkte Benedix im Bundesvorstand. In dieser Zeit begleitete er die Organisation durch wirtschaftliche Umbrüche, industriepolitische Veränderungen und tiefgreifende strukturelle Entwicklungen in der chemischen Industrie.

Als Bundesvorsitzender setzte er sich über nahezu eineinhalb Jahrzehnte hinweg konsequent für Mitbestimmung, soziale Sicherheit und den Erhalt von Industriearbeitsplätzen ein. Sein Führungsstil war geprägt von Sachlichkeit, Dialogbereitschaft und einem tiefen Verständnis für die Sorgen und Bedürfnisse der Mitglieder.

Engagement über die CGBCE hinaus

Neben seiner verantwortungsvollen Tätigkeit innerhalb der CGBCE brachte Benedix seine Erfahrung und Sachkenntnis auch auf Bundesebene des Christlichen Gewerkschaftsbundes (CGB) ein. Über mehrere Jahre war er Mitglied im Bundesvorstand des CGB und wirkte dort an der strategischen Ausrichtung der christlichen Gewerkschaftsbewegung in Deutschland mit. Damit leistete er einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Zusammenarbeit und Geschlossenheit der Christlichen Gewerkschaften.

Gewerkschaftliche Arbeit aus der Praxis heraus

Die gewerkschaftliche Überzeugungskraft von Werner Benedix speiste sich stets aus seiner eigenen betrieblichen Erfahrung. Sein beruflicher Werdegang ist eng mit der BASF SE in Ludwigshafen verbunden, bei der er 50 Jahre tätig war. Über Jahrzehnte hinweg erlebte er die Entwicklung des Unternehmens, den Wandel der Industrie und die Veränderungen der Arbeitswelt aus nächster Nähe.

Bis zu seinem Ausscheiden aus dem Unternehmen war er freigestelltes Betriebsratsmitglied bei der BASF SE. Dieses verantwortungsvolle Amt verteidigte er erfolgreich über mehrere Wahlperioden hinweg. Das wiederholte Vertrauen der Kolleginnen und Kollegen war Ausdruck seiner Glaubwürdigkeit, Einsatzbereitschaft und Verlässlichkeit.

Brücke zwischen Betrieb, Bund und Gewerkschaftsbewegung

Gerade die enge Verbindung von betrieblicher Interessenvertretung, Bundesvorstandsarbeit in der CGBCE und seinem Engagement im CGB zeichnete Benedix besonders aus. Er verstand es, Anliegen aus den Betrieben auf Bundes- und Dachverbandsebene klar zu artikulieren und gleichzeitig gewerkschaftliche Entscheidungen transparent und nachvollziehbar in die Betriebe zurückzutragen.

Sein Handeln war stets geprägt von dem Anspruch, praxisnahe, solidarische und tragfähige Lösungen zu finden. Auch bei kontroversen Themen blieb er dem Dialog verpflichtet und suchte den gemeinschaftlichen Weg.

Ehrenvorsitz als Anerkennung eines Lebenswerks

Mit der Ernennung zum Ehrenvorsitzenden der CGBCE würdigten die Delegierten des Gewerkschaftstags ein langjähriges und herausragendes Engagement. Die Ehrung steht für Dank, Respekt und große Anerkennung gegenüber einer Persönlichkeit, die die CGBCE über viele Jahre hinweg entscheidend mitgeprägt hat.

Auch weiterhin bleibt Werner Benedix der Gewerkschaft eng verbunden. Sein Wissen, seine Erfahrung und sein gewerkschaftlicher Weitblick stehen dem neuen Vorstandsteam und der gesamten Organisation auch künftig als wertvolle Unterstützung zur Verfügung.

Maßstab und Vorbild

Das Wirken von Werner Benedix steht beispielhaft für gelebte Gewerkschaftsarbeit: nah an den Menschen, klar in der Haltung und verlässlich im Handeln. Sein Engagement ist Maßstab und Verpflichtung zugleich – für die heutige und kommende Generationen von Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern in der CGBCE.