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Alle Optionen für einen zukünftigen Energiemix offen halten!
Zum Durchbruch im Streit um einen Ausstieg aus dem subventionierten Steinkohlebergbau in Verbindung mit der Gründung der Kohlestiftung erklärte nach einer Sitzung des Hauptvorstandes der CGBCE - Bundesvorsitzende Werner Benedix: „Es ist vernünftig der deutschen Steinkohle die Chance zu erhalten, über das Jahr 2018 hinaus ihren Beitrag zur Energiesicherheit Deutschlands leisten zu können.
Benedix erinnerte daran, dass viele Mitbürger mit geringem Einkommen zu den Leidtragenden der jüngsten Preissteigerungen auf dem Enegiemarkt zählten. „Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit von Energie sind nicht bloß Schlagworte, sondern echte Alltagsprobleme“, so Benedix weiter. Deshalb sei es nur vernünftig und energiepolitisch verantwortungsvoll, sich mittel- und langfristig alle Optionen für einen zukünftigen Energiemix in Deutschland offen zu halten.
Ausdrücklich begrüßte Benedix die vereinbarte Option, im Jahre 2012 gegebenenfalls noch einmal über eine Revision des Subventionsausstiegs beschließen zu können. „China und Indien kaufen weltweit die Enegiemärkte leer, während Russland als verlässlicher Energielieferant Europas zunehmend ausfällt. Wer weiß da schon, ob es sich im Jahre 2018 nicht vielleicht längst wieder rechnen wird, in Deutschland heimische Steinkohle als Energieträger zu nutzen? Es wäre deshalb unverantwortlich gewesen, zukünftigen Generationen die Tür zur Nutzung der heimischen Steinkohle für alle Zeiten zuzuschlagen und den Schlüssel weg zu werfen, zumal der zunehmend höhere Wirkungsgrad heimischer Steinkohlekraftwerke im Verhältnis zu chinesischen „Dreckschleudern“ aus Umwelt- und Gründen verbesserter Technologieexportmöglichkeiten weitere Vorteile darstellten.
Das Beispiel der BASF, welche die Kohleverflüssigung wieder für technologisch und wirtschaftlich sinnvoll erachte, belege auch diese Einschätzung.
Benedix zeigte Verständnis für die Forderung der DSK, nach finanzieller Unterstützung ihrer Ausbildungsbemühungen. „Es ist schizophren, auf der einen Seite vom Bergbau den hohen qualitativen und zahlenmäßigen Stand weiterhin in der Berufsausbildung zu erbitten, auf der anderen Seite aber zu übersehen, dass die DSK ja schon längst nicht mehr ausschließlich für den Eigenbedarf ausbilde.

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