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CGBCE/DHV beim Bundesarbeitgeberverband der Chemischen Industrie (BAVC) in Wiesbaden

Am Montag, den 23.10.2006 trafen sich Vertreter von CGBCE und DHV unter Führung der Vorsitzenden Werner Benedix und Jörg Hebsacker mit Verbands-vertretern des BAVC unter Führung seines Hauptgeschäftsführers Hans Paul Frey in Wiesbaden.

Der BAVC begrüßt den Ausgang des CGM-Verfahrens um seine Tariffähigkeit. Der Verband stellt den Gedanken der Tarif- und Sozialpartnerschaft schon seit Jahren in den Vordergrund seiner Beziehungen zu den Gewerkschaften. Beide Seiten beton-ten die Bedeutung des Flächentarifvertrages auch in Bezug auf die zunehmende Bedeutung tariflicher Standortvereinbarungen. Die Gewerkschaftsvertreter verwiesen auf die stabilisierend wirkende Wettbewerbssituation der Tarifverträge, was gerade auch in der Diskussion um gesetzliche Mindestlöhne Beachtung verdiene.

Vor einer neuen Tarifrunde in der chemischen Industrie wurde die Bedeutung der bisherigen Ausbildungsvereinbarungen betont. Der BAVC geht davon aus, dass das bisher hohe Ausbildungsniveau über 2007 hinaus höchstens gehalten werden kann. Breiten Raum nahm das Thema „zusätzliche tarifliche Altervorsorge“ ein. Bezüglich der bisherigen Beitragsfreiheit der Entgeltumwandlung forderten alle Gesprächsteilnehmer den Gesetzgeber auf, die bisherige Regelung über das Jahr 2008 hinaus fortzusetzen, weil ansonsten eine „Doppelverbeitragung von Betriebsrenten“ drohte. Weitere Gesprächsthemen waren die gesetzliche Kranken- und Unfallversicherung, sowie die derzeitige Debatte um die Organisation der Wirtschaftsverbände.

Der gemeinsame Dialog soll 2007 fortgeführt werden.

 

 
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