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CGBCE gegen Haltung der saarländischen Landesregierung

Anlässlich einer Hauptvorstandssitzung der Christlichen Gewerkschaft Bergbau-Chemie-Energie in Saarlouis sprachen sich die Vorstandsmitglieder gegen einen endgültigen Abbau-Stopp aus.
Der Bundesvorsitzende, Werner Benedix, brachte zum Ausdruck, dass die Erschütterungen vom 23. Februar auch die Bergleute und Gewerkschafter sehr betroffen machen.
Die CGBCE, die im Betriebsrat des Bergwerkes Saar vertreten ist, macht sich aber auch zum Sachverwalter des Bergbaus, der Bergleute und ihrer Familien.

Benedix: „Wir sind gegen vorschnelle Entscheidungen. Gründlichkeit geht jedenfalls vor Schnelligkeit.
Die saarländische Landesregierung muss eine vorurteilsfreie Prüfung der Ursachen des Grubenbebens ermöglichen.
Es stimmt: ein Bergbau, der Leib und Leben bedroht, ist nicht vorstellbar.
Im Umkehrschluss bedeutet das aber auch, dass es zu einem verantwortbaren Abbau keine Alternative gibt. Einen „absoluten“ Gefährdungsanschluss ohne Restrisiko kann es niemals geben. Die RAG muss einen gefahrlosen Abbau untersuchen können.
Die schwierige Situation darf jedenfalls nicht politisch missbraucht werden. Eine drohende schwere Wirtschaftskrise hinterlässt nur Verlierer“.

 

 
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